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  • AutorenbildWerner Hörner

Wiener Privatklinik – Ein Belegspital stellt um

Nach langer Suche entschied sich die Wiener Privatklinik für ebody. Warum? Weil die Software das ermöglicht, was die Strukturen eines Belegspitals erfordern. Ein gegenseitiges Voneinander-Lernen begann und führte zu Zufriedenheit auf allen Seiten. Wir sprechen mit der kollegialen Führung der Klinik, fragen nach dem Prozess im Detail und denken gemeinsam in Richtung Zukunft.


Warum ebody: Wann ist die Entscheidung gefallen?

Sloup: Man könnte sagen: Wir haben den Markt gründlich sortiert. Seit 2016 waren wir auf der Suche nach einer geeigneten Software, die sich an unsere individuellen Bedürfnisse anpasst. Mit starren Strukturen konnten wir nicht arbeiten, denn was wir suchten, war das fehlende Puzzleteil zu unserer schon da gewesenen EDV-Landschaft aus Warenwirtschaftsprogramm, CRM-System, Reservierungssystem und altem KIS. Zudem waren die Gegebenheiten der Wiener Gesundheitslandschaft wie auch die Strukturen eines Belegspitals zu beachten. Hier punktete ebody im Gegensatz zum Mitbewerb mit seinen maßgeschneiderten Lösungsmöglichkeiten.



Es wurden also individuelle Lösungen für Sie gebaut?

Sloup: Da wir keine Komplettumstellung brauchten, sondern die Software an bestehende Strukturen anpassen mussten, wurden tatsächlich individuelle Lösungen für uns gebaut. Was uns nämlich fehlte, war der Teil auf den Stationen. Hier stellten wir auf ebody um.


Giehser: Alle Informationen, die die klassische Fieberkurve zuvor beinhaltete, bildet jetzt ebody ab. Und weil es uns wichtig war, die Umstellung für unsere Mitarbeiter auf den Stationen so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde die Fieberkurve in vertrauter Ansicht nachgebaut. Auch die gesamte Pflegedokumentation sowie der Bereich Medikation laufen jetzt über ebody.


v.l.n.r.: Thomas-Peter Ebm, AE, MSc., Gabriele Giehser, MSc, MBA und KommR Dipl. KH-Bw. Robert Nikolaus Winkler, nicht am Foto Dipl. KH-Bw. Peter Sloup

„Nicht das Problem, sondern die Lösung des Problems steht im Vordergrund.“

KommR Dipl. KH-Bw. Robert Nikolaus Winkler Geschäftsführung



Wie darf man sich den gesamten Prozess vorstellen?

Giehser: Wir hatten eine intensive Vorbereitungsphase, waren mehrmals in Klagenfurt in der Privatklinik Maria Hilf und schauten uns vor Ort an, was möglich ist. Gemeinsam mit unseren Projektmanagern haben wir uns schlussendlich dafür entschieden, die Umstellung unserer Klinik in drei Schritten zu bewältigen – was im Nachhinein eine sehr kluge Entscheidung war. Zuerst stellten wir die gesamte Pflegedokumentation um. Als das getan war, kam die medizinische Kurve dran. Abschließend widmeten wir uns der Medikation.


Wie viel Aufwand bedeutete die Umstellung?

Sloup: Unser Prozess war besonders komplex, da wir alles an bestehende Systeme und die Belegarztstruktur anpassen mussten. Der Abstimmungsbedarf war groß. Das war jedoch beiden Seiten von Beginn an bewusst. Wir wussten, wir stehen vor einem großen gemeinsamen Entwicklungsschritt, und freuten uns darauf.


Giehser: Ja, der Aufwand war groß. Und der Prozess ist auch noch nicht abgeschlossen. Uns fallen beim aktiven Arbeiten immer wieder Bereiche auf, die nach weiteren Lösungen seitens der Humanomed IT Solutions verlangen. Wir sind also nach wie vor im steten Austausch mit unseren Projektmanagern. Sie nehmen sich jederzeit unserer Bedürfnisse und Ideen an – und die Ergebnisse sprechen für sich.


„Es war eine gute Entscheidung. Ich würde es im Nachhinein wieder so machen.“

Gabriele Giehser, MSc, MBA Pflegedirektorin


Winkler: An dieser Stelle muss gesagt sein: Die zwischenmenschliche Beziehung zu unseren Ansprechpartnern der Humanomed IT Solutions war von Beginn an ausgezeichnet. Es ist wichtig, dass man die Gesichter hinter dem Prozess kennt. Dann steht nicht das Problem, sondern die Lösung des Problems im Vordergrund.


Wie steht es um die Motivation Ihrer Mitarbeiter? Schwappte die Begeisterung auch auf sie über?


Giehser: Für unsere jungen Mitarbeiter war die Umstellung einfach. Mehr Motivation brauchten die Mitarbeiter, die immer schon auf Papier geschrieben haben. Aber wir haben ein super Team: Unter unseren Mitarbeitern ergab sich eine Dynamik, die zum gegenseitigen Ansporn führte und die anfängliche Skepsis abfing. Jeder wollte können, was die Kollegen im anderen Stockwerk schon konnten. Diese Motivation schwappte sogar auf unsere Belegärzte über.


Sloup: Unsere Belegärzte erkannten vor allem in der ebody Ärzte App einen großen Benefit. Denn das mobile Software-Highlight dient ihnen als Werkzeug, das ihren Arbeitsalltag enorm erleichtert: Sie können ihre Dokumentation schneller und vor allem ortsungebunden erledigen – und haben so mehr Zeit für das Wesentliche: den einzelnen Patienten. Im Grunde eine Verbesserung ihrer Work-Life-Balance. Auch die Einsicht in die Patientenkartei sowie das Vidieren sind von überall möglich.


„Wir gehen diese Reise mit der Humanomed IT Solutions gemeinsam.“

Dipl. KH-Bw. Peter Sloup Verwaltungsleitung


Winkler: Wenn man das regelmäßige Kommen und Gehen von Hunderten Belegärzten in unserer Klinik bedenkt, ist die mobile Lösung ideal. Für uns und unsere Mediziner.


Anderer Blickwinkel: Zählt eine innovative Krankenhaussoftware bald zu den Anforderungen der Mitarbeiter?


Winkler: Ja, junge Mitarbeiter setzen IT am Arbeitsplatz schon heute voraus. Dieser Gedanke verstärkt sich in naher Zukunft ganz bestimmt und wird für die junge Generation zum Entscheidungsträger bei der Arbeitsplatzsuche. Außerdem fordern junge Mitarbeiter auch Nachhaltigkeit: ebody verschafft uns die Möglichkeit, nach und nach papierlos zu werden.


Giehser: Wir streben danach, komplett papierlos arbeiten zu können, und sind schon auf einem guten Weg: Wir arbeiten nur noch dort auf Papier, wo es noch keine Schnittstellen zu anderen Programmen gibt, wie beispielsweise bei Reversen. Wie schon gesagt, noch sind wir nicht am Ende des Prozesses. Noch ist die Zukunft nicht erreicht.


v.l.n.r.: Dipl. KH-Bw. Peter Sloup, KommR Dipl. KH-Bw. Robert Nikolaus Winkler, DI Werner Hörner und Thomas-Peter Ebm, AE, MSc.


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